30
Apr

Generation Klimahype

categories Klima    

Je voller die Medien – desto leerer die Köpfe. So oder ähnlich könnte man den aktuellen Klimahype umschreiben. Bereits an anderer Stelle habe ich mich vor einiger Zeit über die knallharte mediale Ausschlachtung des Themas enerviert. Doch bald einmal ist die allgemeine Schmerzgrenze erreicht.

Ich habe die letzten 45 Jahren verschiedene Hype-Zeiten überstanden. So den Rinderwahn, das Börsenfieber, die Vogelgrippe und sogar das Waldsterben. Ich lebe noch – welch ein Wunder! Denn eigentlich hätte ich im völlig waldlosen Europa längst das Zeitliche segnen sollen. Wir alle – wäre es nach den Forschern und Wissenschaftern gegangen – würden nicht mehr exisiteren. Europa waldlos, trostlos, eine Einöde. Fakt ist jedoch: der Wald wächst und stösst sogar vor. So viel zu wissenschaftlichen Prognose und deren Güte.

Hinsichtlich der derzeitigen Klimalage gibt es allerdings keine grossen Zweifel mehr: Es herrscht eine alarmierende steigende hysterische Hypetendenz.

„So retten wir das Klima” liest man allenthalben in Zeitungen und anderenMedien. Ich glaube, grössenwahnsinniger geht es nicht mehr. Und es wird nicht mehr lange dauern da werden Klima-Events, Klima-Galas und Klima-Open-airs an der Tagesordnung sein. Ich sehe die Schlagzeile schon vor mir: “Heinos Klimasong” oder irgend ein Rapper wird sicher auch noch auf den Klimazug aufspringen.

In der derzeitigen Klimaaufregung ist derzeit eben vielerlei bemerkenswert. Vor allem der Mut, mit dem die mit öffentlichen Geldern gefütterten und mit mehreren Milliarden Euro wohlversorgten Klimatologen ein für sie zeitlich und funktional völlig unüberblickbares System (das Klima) in einem Modell einfangen, das vergangene Ereignisse nur schwer erklären kann, zukünftige aber mit hoher Wahrscheinlichkeit prognostizieren will.

Da will uns weis gemacht werden, dass im Jahr 20xx die Durchschnittstemperatur um so und so viel Grad ansteigen soll (Ich kann und will mir die Zahlen gar nicht merken – sie entbehren jeder Grundlage). Und dies wird mit solch einer Penetranz und solch einer Überzeugung getan, dass man als Otto-Normalbürger nur noch eines darf: Gefälligst dran glauben. Hegt man nur den klitzekleinsten Zweifel, wird man automatisch zum Klimaerwärmungs-Leugner abgestempelt.

Tatsache ist, dass wenn an den Klimamodellen selbst nur in Einheiten von “Mikrodosen” geschraubt wird (veränderung der Start-Parameter zur Berechnung der Zukunftsszenarien), ergeben sich ganz unterschiedliche, teils völlig andere Ergebnisse. Mit der Veränderung des Parameters der unteren Wolkenschischten zum Beispiel, kann man ein Modell auch ins Szenario “neue Eiszeit” steuern. Aber das verschweigt man tunlichst. Sagen Sie das niemandem, sonst erhalten Sie böse böse Mails, Briefe und allenfalls Morddrohungen!

Wissenschaftler können alles Berechnen, Hauptsache Ende Monat ist wieder Kohle auf dem Konto. Sie berechnen, sagen voraus, prognostizieren und das vor allem beim „Klima“, auf das Kräfte einwirken, die nur in Zyklen von 10.000, 25.000 oder – auf der Reise der Sonne durch die Spiralnebel ihrer Galaxie – gar in 1.000.000 Jahren wiederkehren. Man hört überall das „Heureka“-Geschrei der “Gottheiten in weissem Kittel”, jedenfalls dann, wenn Fernsehkameras und Fördermittelgeber in der Nähe sind – und muss daraus folgern, dass der Elfenbeinturm doch die angemessene Heimstatt für die Wissenschaften war, und wir sehr übel taten, sie dort rauszuzerren.

Denken Sie im Ernst daran, dass die Schiebe- und Kippschalter in den klimabestimmenden Grosssystemen tatsächlich so weich eingestellt sind, dass eine für mal gerade 50 Jährchen ökonomisch ausgerastete Menschheit ernsthaft daran drehen könnte (zumal die Entomologen, als Vertreter des vielköpfigen Insektenvolks, im Internet – halb stolz, halb peinlich berührt – bekennen, dass allein ihre Klientel gut das 70fache des jährlichen, anthropogenen kohlendioxidausstosses zu verantworten habe).

Und ausserdem liegt die Überlegung sehr nahe, dass der „global warming Hype” genau zu dem Zeitpunkt einsetzt, da unsere Herde, Öfen und Kessel infolge grenzenlosem Brennstoffverbrauchs zu erkalten drohen. Eigenartig, dieses Zusammenspiel nicht? Daraus Schlüsse zu ziehen, obliegt einzig und alleine Ihnen, lieber Leser diese Blogs…

29
Apr

Ostschweiz aussen vor

categories dayly-wetter    

In den letzten drei Tagen wurde die Gewittertätigkeit vor allem im Westlichen Teil der Schweiz aktiviert. Aber auch die Zentralalpen und Teile Graubündens lagen in feuchterer Luft. Die Ostschweiz hingegen ging grösstenteils leer aus. So langsam wird Regen dringend nötig…

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